History

 

 

Reederei Joachim Drescher, Hamburg und angeschlossene Gesellschaften iL.

 

 

Der Schiffsmakler Erich Drescher geb 3.6.1908 gründete die Reederei Erich Drescher 1955. Geschäftssitz Alter Fischmarkt 11, Hamburg 11.

 

Nach seinem Ableben am 7.3.1971 übernahm sein Sohn, der Schiffsmakler Joachim Drescher die danach umbenannte Reederei Joachim Drescher. 

Der Geschäftssitz wechselte nach Hamburg Altona, Palmaille 33.

 

Die Reederei und eine Reihe von angeschlossenen und neugegründeten Firmen in Hamburg, London, New York, San Franzisco, Tokyo und Caracas mussten nach erfolgreichem Ausbau mit Schiffsbestellungen(x 5) und neuen Mitgesellschaftern ihre Tätigkeiten ab Mai1983-1984 einstellen, nach einer Reihe von unvorhergesehenen Ereignissen

 

Bei dem Bau des Schiffes Neubau 2273 am 29.12.1978 (mit dem Namen MS CORINNA DRESCHER, ungenannt Lloyd Baltimore, und dann MS ELMA TRES) entwendete die DEUTSCHE BANK AG auf illegale Weise den Bundeszuschuss für das Schiff, d.h.ca.DM 5,0 Mill und überwies das Geld vertragswidrig, nach Weisung des Bremer Finanzsenators an die Bauwerft, Schichau-Unterweser AG, Bremerhaven, diese im damaligen Besitz der Familie H. u. W. Noe, Bremerhaven. Auch weitere DM 2,0 Mill sg. Komplementärdarlehen wurden zu Gunsten der Werft vereinnahmt. Das Schiff kostete gezwungenermassen plötzlich DM 35.987.000 anstelle DM 28.987.000 laut Bestellung, und benutzte die Werft das entwendete Geld, um sich mit KG-Beteiligung an der Eigner-KG zu beteiligen. Der Finanzsenator Bremen stellte hinreichende Bürgschaften zur Verfügung. Konkret manipulierte die Deutsche Bank handschriftlich die Konto-Nr. der Werft von 820 540-2 in das Konto einer Beteiligungsgesellschaft, der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH mit der Konto Nr. 821 540-2 (mit einer 1 anstelle 0) und

ließ hierauf einen Kredit des Kontos 8263113, den die Deutsche Bank mit dem Finanzsenator Bremen als neues Kreditkonto vereinbart hatte,

mit dem Namen "Schiffahrt Drescher KG" und zu Lasten der Schiffseigner-KG mit einer Bremerhavener Postbox-Adresse, überweisen.

Es betraf zwei Überweisungen, DM 5.000.000 und DM 2.000.000. Zwei Preisrabatte zu Gunsten der Maklerfirma W.A.N.Hansen und Bauaufsichtsgebühr der KR-Reederei DM 1.000.000 brachten so Überweisungen von DM 8,0 Mill an die Schichau-Unterweser AG Beteili-gungsgesellschaft, Bremerhaven, zustande. Hiermit beteiligte sich die Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH, Bremerhaven als Kommanditistin an der Eigner-KG, der Fa. Schiffahrt Joachim Drescher KG.

 

Der Finanzsenator Bremen vereinbarte im August 1979 direkt mit der Deutsche Schiffsbeleihungsbank AG, Hamburg, Konsortialführerin eines Bankenkonsortiums, die Aufstockung der Schiffshypothekenkredite um weitere DM 2.000.000, zu Lasten der Schiffseigner-KG und zu Lasten des vollhaftenden Gesellschafters  Joachim Drescher, so dass eine Überfinanzierung von DM 8.513.000 bezogen auf den Werftpreis

enstanden war. Durch die Manuipulation in den Kreditverträgen, die die Deutsche Bank als zusätzliche Kredite zur Schiffsfinanzierung in Hamburg angeboten hatte, die aber von Reeder Joachim Drescher am Tag der Ablieferung 29.12.1978 verworfen und abgelehnt wurden, die aber dennoch von der Deutsche Bank AG nach Ablierferung des Schiffes am 29.12,1978 durchgeführt wurden, war eine Gesamtkreditfinan-zierung von DM 36,5 Mill enstanden, die von der Deutsche Bank AG mit DM 27.987.000 für MS CORINNA DRESCHERR und der Restbetrag für das Kommanditkapital der SUB Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH verwendet wurde. Durch die Manipulationen in den Kreditverträgen hatte sich die Deutsche Bank den Auszahlungsanspruch des Bundeszuschusses abtreten lassen. Die Abtretung schickte die Deutsche Bank AG, als Treuhänderin des Bremer Finansenators, 3 Tage nach Ablieferung des Schiffes an das Bundesverkehrsministerium und verlangte die Auszahlung.

 

Das Schiff wurde am 29.3.1978 unter Vorbehalten und Bedingungen bestellt (§ 22 Werftvertrag), die offenbar sehr grob verletzt wurden.

 

Die Vorbehalte sahen vor, daß ein Bundeszuschuss (ca. DM 5,0 Mill) an die Eigner-KG zu zahlen war, die Werft das KG-Kapital (DM 10,5Mill) zu beschaffen hatte und der Reeder von der Werft ein ungesichertes Liquiditätsdarlehen von (DM 2,0 Mill) erhalten sollte, und dass ein von dem Reeder Joachim Drescher beantragtes Hypothekendarlehen eines Bankenkonsortiums in Hamburg unter Federführung der Deutsche Schiffsbeleihungsbank AG, Hamburg die langfristigen Hypothekendarlehen (DM 14,0 Mill) gewähren würde. Bei Nichteintreten einer der Vorbehalte hatte der Reeder das Recht, von dem Werftvertrag zurückzutreten.

 

Der Reeder sollte sein MS CATHRIN zu DM 11,2 Mill und zwei weitere Darlehen von Zulieferanten mit je DM 1,0 Mill in die neu geordnete Eigner-KG Schiffahrt Joachim Drescher KG, die auf Wunsch der Werft aus steuerlichen Gründen nach Bremerhaven verlegt wurde, einbringen, was in einem neuen Gesellschaftsvertrag am 2.5.1978 geschah. Eine sog. 6b-Rücklage der Nordsee Frachtsschiffahrts KG

sollte die steuerliche Abschreibung für neue Kommanditisten erhöhen, die Einbringung der Gesellschaft aber kein Geld kosten.

Die Sitzverlegung wurde später von der Deutsche Bank AG dazu benutzt. Kreditangebote an die Anschrift der Eigner-KG bei der Werft

HH-Meier-Strasse zu schicken, obwohl sich die Anschrift der KR-Reederei und des Reeders in Hamburg befand und die Aufnahme weiterer Kredite nach § 7 Abs e des Gesellschaftsvertrages ohnehin nicht erlaubt war.

 

Nach deutschen Richtlinien werden Bundeszuschüsse immer an die Reeder, nicht aber an die Werften gezahlt. Abtretungen sind nicht gestattet. Der Reeder soll mindestens 30% Eigenbeteiligung an der Besteller-KG haben, was durch die Einbringung des MS CATHRIN ermöglicht wurde. Auch ein vom Bundesminister für Verkehr nach Ablieferung des Schiffes am 12.-14.2.1979 nachgereichter Vertrag für den auszuzahlenden Bundeszuschuss von DM 4.980.000 beinhaltete als Teil des Vertrages die allgemeinen Bedingungen für Bundeszuschüsse aus dem Jahr 1965, worin Abtretungen von Bundeszuschüssen nicht gestattet sind.

 

Die Reederei, Eigner-KG und KR-Reederei und die Eheleute Joachim + Mäcaela Drescher gingen bei Erhalt des Bundes-Zuschussvertrages vom 12.-14.2.1997 davon aus, dass der Zuschuss an die Eigner-KG gezahlt werden würde und dort ein Guthabemnkonto von DM 4.980.000 auf dem Konto bei der Vereins- u. Westbank AG, Hamburg entstehen würde. Es stand nichts im Vertrag von einer seitens der Deutsche Bank AG 3 Tage nach Ablieferung des Schiffes verwendeten Abtretung des Bundeszuschusses.

 

Und vor allem sah der Vertrag vor, dass die Ehefrau dem Vertrag beitreten solle und eine Krediterhöhung mit ihrem Einverständnis versehen sollte,

 

Die Deutsche Bank legte 1979, nach Ablieferung und Bezahlung des MS CORINNA DRESCHER (Chartername LLOYD BALTIMORE) und ohne Kenntnis der KR-Reederei und Eigner-KG ein falsches Eigner-KG--Kreditkonto bei dem Verkehrsminister in Hamburg vor und erhielt nach Vorlage einer ungültigen Abtretung den am 14.9.1979 fälligen Bundeszuschuss. Der Bundesministe für Verkehr zahlte, ohne Rücksprache mit dem Reeder zu halten, aus.

 

Das Kreditkonto mit der Nr. 8263113 bei der Deutsche Bank AG wurde eindeutig zwischen der Deutsche Bank AG, Bremerhaven, Deutsche Bank Bremen und dem Bremer Finanzsenator vereinbart und eröffnet. Bei Eröffnung gab es keine Beteiligung der Schiffseigner KG und auch die handschriftlichen Vermerke auf dem Kontoeröffnungsblatt belegen, dass die Kreditvaluta-Überweisungsträgerr von der Deutsche Bank AG Bremen in Auftrag gegeben worden war. Ausserdem trug das Konto den unkorrekten Namen "Schiffahrt Drescher KG" und nicht Schiffahrt Joachim Drescher KG.

 

Der Bundesminister für Verkehr hatte der ungültigen Abtretung, nach Ablieferung des Schiffes ohne Rücksprachen und entgegen den deutschen Richtlinien, zugestimmt und die Überweisung an unbefugte Dritte, die Werft (bzw. das Kreditkonto 8263113, deren Kreditvaluta bereits am 29.12.1978 an die Werft - bzw. das manipulierte Konto der Beteiligungsgesellschaft der Werft) , vorgenommen. Die Deutsche Bank AG hatte mit Bürgschaft des Bremer Finanzsenators einen vom Reeder verworfenen Kredit zu Lasten der Eigner-KG ausgezahlt(und zwar offenbar an das von der Bank manipulierte Konto der Beteiligungsgesellschaft der Werft, der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH,

Bremerhaven) und vereinbarte der Bremer Finansenator direkt mit der Deutsche Schiffsbank, Hamburg, eine weitere Krediterhöhung,  ohne Kenntnis und Mitwirkung der Eigner-KG und der KR-Reederei, im August 1979, so dass dann eine Überfinanzierung von DM 8,5 Mill entstanden war. Für den Schiffspreis und die KG-Einlagen der Werft und ihrer SUB Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH, Bremerhaven standen dann letztlich DM 36,5 Mill zur Verfügung, und der Bundeszuschuss an der Eigner-KG vorbei ausgezahlt, und damit entwendet worden war.

 

Das Treuhandkonto zur Einzahlung der KG-Einlage nach Beitritt zur Eigner-KG der Kommanditisten bei der Deutsche Bank AG Bremen hatte der Bremer Finanzsenator an sich genommen. Die Bank verweigerte bei und nach Ablieferung des Schiffes am 29.12.1978 die Herausgabe. Es waren dort auf Konto Deutsche Bank Nr. 2333961 die Einzahlungen aller Kommanditisten vorzunehmen. Jeder Kommanditist, der in

Nachfolge der Erstzeichnerin Schichau-Unterweser AG mit DM 10.5 Mill neuer Kommanditist wurde, mußte diese Zahlungsverpflichtung, abgedruckt in den Beitrittserklärungen des Hauptprospektes, unterschreiben.

 

Es begann ein jahrzehntelanges Rätselraten, wie das von der Werft bzw. der Deutsche Bank zu Unrecht erhaltene, über den Preis des Schiffes hinausgehende Geld zu verbuchen sei, bis schliesslich die Bank darauf hinwies, dass sich die Werft mit dem Geld mit ihrer Tochterges. Schichau-Unterweser AG Betzeiligungsgesd.mbH als Kommanditistin an der Schiffseigner-KG beteiligt habe. Und das mit Bürgschaft des Landes Bremen, vertreten durch den Finanzsenator. Dadurch, dass das Treuhand-KG-Konto zur Einzahlung von KG-Geldern bei der Deutsche Bank AG Bremen entwendet wurde, konnte nicht in der Bilanz verbucht werden, wer welche Einlage eingezahlt hatte.

 

Auch der erste Bilanzentwurf der Witschaftsprüfer Treuhandges. HANSA mbH Hamburg gab zwar den illegal entstandenen Kredit des

Konto Nr. 8263113 bei Deutsche Bank AG bekannt, jedoch nannte er nicht den Zweck des Kredites (ob Teil der Werftrechnung, oder ob Erwerb einer Beteiligung der Eigner-KG an den beigetretenen Kommanditisten ....), der nach § 7 Abs e) des Geserllschaftsvertrages und § 22 des Werftvertrages nicht nur nicht erlaubt war, sondern auch die Verpflichtungen der Werft nach § 22 des Werftvertrages in grober Form verletzte.

 

Die Bilanzen der Eigner-KG wurden stets nicht genehmigt in den Gesellschafterversammlungen.

 

Das am 29.12.1978 abgelieferte MS CORINNA DRESCHER, das dann als MS LLOYD BALTIMORE in Fahrt ging, erwies sich als „Flop“. Es gab ca. 10/12 schwere Maschinenreparaturen im Fahrtgebiet Ostküste Südamerika und -Nordamerika und erwies sich das Schiff als zu schmal für mehr als 3 Containerlagen an Deck. Der Charterer des Schiffes, ELMA Bauenos Aires (Nach Lloyd Brasileiro) fuhr eine unerlaubte 4te Lage mit schweren Motorenblöcken. Kapitän Dieter Köpcke rief über Norddeich-Radio am 26.11.1981 am frühen Abend bei mir an und berichtete, dass der Motor ausgefallen war, das Schiff also in schwerer See mit 35m - Wellen in Schlagseite geraten war, nachdem einige Container auf Backbord-Seite über die Reling gerutscht seien, also vom Laschmaterial nicht gehalten werden konnten. Und er würde jetzt dafür sorgen, dass alle Mann in die Boote gehen würden. Im schweren Sturm im Bermuda-Dreieck gab es also einen Maschinenstopper. Das Schiff sank am 26.11.1981 im Bermuda-Dreieck.

 

Harald Marienfeld, 1ster Offizier, war einziger Überlebender, es starben 23 Seeleute. Ich bedaure, daß die Werft unzureichernde Rettungsmittel installiert hatte (mehrere offene, anstelle ein großes geschlossenes Boot). Mein Mitgefühl gilt den Familien der verstorbenen Seeleute.

 

Die Kaskoversicherung GLOBUS/ALLIANZ über den inkassoberechtigten Makler Leonhardt & Blumberg Hamburg zahlte die Kaskover-sicherungssumme an die beteiligten Hypothekarier aus, und zwar einschließlich für die  Überhöhten Darlehen, die durch Entwendung des Bundeszuschusses von ca. DM 5,0 Mill  nicht reduziert werden konnten.  an die Schiffsbanken und verlangte und erhielt der Bundesminister für Verkehr eine weitere Entschädigung DM 3,5Mill. Insgesamt wurden so DM 8.55 Mill aufgebracht, ohne dass das entwendete Geld zurückgegeben wurde.

 

Die Deutsche Bank (und/oder die Schichau Unterweser AG Beteiligungsges.mbH und/oder die Werft und/oder der Finanzsenator Bremen) gaben den entwendeten Bundeszuschuss und das entwendete Komplementärdarlehen nicht zurück, so dass auch die Hypothekendarlehen nicht reduziert werden konnten.

 

Es wurde Antrag gestellt beim Bundesverkehrsministerium, die nach den allgemeinen Richtlinien vorgesehene Rückzahlung des Bundeszuschusses zu belassen, jedoch ohne Erfolg. Der Inkassoberechtigte Versicherungsmakler Leonhardt & Blumberg, Hamburg, fühlte sich verpflichtet, aus der Vollkaskoversicherrungssumme die Überweisung von DM 3.550.000 an die Bundeskasse Kiel vorzunehmen und

meldeten sich die Entwender des urprünglichen BUndeszuschusses von DM 4.980.000 nicht.

 

Demzufolge war kein ausreichendes Geld vorhanden für ein Ersatzschiff. Das entwendete Zuschussgeld von DM 5,0 Mill wurde nicht zurückerstattet.

 

Die Geldentwender gaben entwendetes Geld bis heute nicht zurück. Für unreduzierte Hypothekendarlehen mußten in 3 Jahren von dem Schiff und der Eigner-KG rd. DM 1,5 Mill höhere Zinsen erwirtschaftet werden.  Die Eigner-KG hatte also nie ausreichende Liquidität, den

Schiffspreis für MS CATHRIN zu bezahlen.

 

Es ist paradox. Die Schichau Unterweser AG Beteiligungsges.mbh zeichnete ihren Beitritt als Kommanditistin mit DM 8.250.000, leistete

jedoch keine Zahlung ihrer Einlage. Eine Abrechnung wegen § 22 des Werftvertrages gab es bei Ablieferung des Schiffes 29.12.1978

nicht. Sie hatte eine Kreditvaluta über das Konto 8263113 erhalten, ohne Kenntnis übriger Beteiligter, veränderte jedoch die Werftrechnung nicht.

 

DM 2,0Mill vorenthaltenes Komplementärdarlehen tilgte der Bremer Finanzsenator bei der Deutsche Bank AG, im Mai 1983, weil es bei Fertigstellung des Schiffes für die Begleichung des Schiffes verwendet worden war. und stand es für ein Ersatzschiff, trotz der

urprünglichen langen Laufzeit, nicht mehr zur Verfügung. Es wurde ebenfalls durch die Manipulation der Deutsche Bank in das

Konto Nr. 821 540-2 zu Gunsten der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH entwendet und im krassen Gegensatz zu § 22 des Werftvertrages vom 29.3.1978 misbraucht. Es sollte, mit Bürgschaft des Landes Bremen, ein ungesichertes Komplememtärdarlehen

für den Reeder persönlich sein, auszuzahlen auf sein Konto bei der Vereins- & Westbank AG in Hamburg. Durch die Manipulation wurden die DM 2.000.000 zu einem Kredit des Reeders zu Gunsten der Werft, abgesichert durch den Bremer Finanzsenator! Das Land Bremen tilgte

diesn paradoxen Kredit im Mai 1983, nachdem bei dem Reeder Konkurs angemeldet wurde. Über eine Kreditrückzahlung seitens der

durch Manipulation entstandene Kreditempfängerin ist nichts bekannt geworden. Es fehlt ggf. eine geänderte Werftrechnung.

 

Ursprünglich war das Schiff nach § 22 des Werftvertrages 29.3.1978 unter Vorbehalt und Bedingungen bestellt worden, daß Werft bzw

Land Bremen Bürgschaften für einen Bundeszuschuss DM 5,0 Mill, ein Komplementärdarlehen DM 2,0 Mill und KG-Kapital von DM 10,5 Mill bereit stellen mußten. Reeder Joachim Drescher sollte MS CATHRIN zum Preis DM 11,2 Mill und zwei Darlehen von Zulieferanten je DM 1,0 Mill in die neue Besteller-KG am 2.5.1978 einbringen.

 

Werft/Land Bremen sind ihren Verpflichtungem nicht nachgekommen.

 

Die Haftlichtversicherung Oceanus (Makler Leonhardt & Blumberg, Hamburg) ging Mai 1983 in Konkurs und somit war der Schutz durch P & I – versicherte Rechtsanwälte nicht mehr gegeben. Es folgten < 1989 viele Versäumnisurteile bei den Gerichten in New York, London, Rotterdam, Hamburg usw und entstanden Schulden von über DM 100 Mill. Die Deutsche Schiffsbeleihungsbank AG stellte 17.Mai 1983 Konkursantrag gegen den Reeder persönlich.

 

Die Deutsche Bank AG als Geldentwender weigert sich bis heute, den illegal entwendeten Bundeszuschuss von ca. DM 5,0 Mill zurückzugeben. Sie behauptet, der Eigner-KG einen Kredit von DM 5,0 Mill kurz vor Ablieferung des Schiffes eingeräumt zu haben (KreditValuta an die Werft) und hierfür eine Abtretung erhalten zu haben, die von der Eigner-KG und KR-Reederei jedoch verworfen wurden, weil der Schiffspreis dann in einer einzigen Rate von dem Schiffsbankenkonsdortium (Deutsche Schiffsbank AG, Hamburg u.a.) bezahlt wurde.

 

Die Vorfinanzierung des Bundeszuschusses durch die Deutsche Bank war dadurch hinfällig geworden. Der Preis des Schiffes betrug DM 28.987.000 wurde in einer Rate bezahlt. Es konnte nicht geahnt werden, dass die Deutsche Bank dennoch, und zwar mit ausdrücklicher Bürgschaft des Bremer Finanzsenators, den verworfenen Kredit auszahlte, offenbar an die Schichau Unterweser AG Beteiligungs-GmbH, die sich dann mit dem Kreditgeld als Kommanditistin bei der Schiffseigner-KG beteiligte, als im Rahmen der garantierten KG-Garantie von DM 10,5 Mill. Der Kredit wurde dann offenbar am 14.9.1979 durch den ausgezahlten Bundeszuschuss getilgt und stand der Eigner-KG und damit der Drescher-Firmen nicht mehr zur Verfügung.

 

Es wurde festgestellt, dass die Deutsche Bank AG Bremerhaven und Bremen mit dem Finanzsenator Bremen die Krediteinräuming zur Vorfinanzierung des Bundeszuschusses, zugesagt vom Bundesverkehrsministerium am 6.7.1978, bereits ab dem 19.12.1978 "besprochrn" hatten, ohne Kenntnis und Mitwirkung der KR-Reederein in Hamburg und ohne Kenntnis der Eigner-KG in Bremerhaven. Die Konto Nr. 8263113 war ein Kreditkonto, bei dem die Eigner-KG und die KR-Reederei nicht mitgewirkt hatten. Ein Kontoblatt mit Nennung aller vertretungsberechtigten Personen und mit korrektem Eignernamen Schiffahrt Joachim Drescher KG wurde von der Deutsche Bank nie vorgelegt, auch bis heute nicht. Dennoch hat das BVM behauptet, den Bundeszuschuss an das Konto 8263113 Schiffahrt KG bei der Deutsche Bank AG überwiesen zu haben und dass es das Konto der Zuschussempfängerin sei.

 

Auch weigerte  sich die Deutsche Bank, das Treuhandkonto Nr. 2333961 Drescher KG bei der Deutsche Bank AG Bremen und die Einzahlungen der Kommanditisten herauszugeben. Man habe es dem Finanzsenator gegeben, hat es mehrfach geheißen, trotz intensiver Bemühungen.

 

Ein ursprünglich vereinbartes Komlementärdarlehen DM 2,0 Mill wurde zur Bezahlung des Schiffes bei Ablieferung 29.12.1978 verwendet.  Es stand für den urpsrünglichen Zweck, als Liquiditätsddarlehen des Reeders, dieser als Komplementär der KR-Reedeerei und der Eigner-KG, trotz § 22 des Werftvertrages vom 29.3.1978, nicht mehr zur Verfügung. Es wurde umgekehrt, ein Kredit des Komplementärs an die Werftm sogar mit Landesbürgschaftm oder genauer gesagt, durch die Manipulation der Bank ein Kredit an die Schuichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH. Nach mehreren Jahren Zinszahlungen durch Reeder Joachim Drescher hat das Land Bremen (Landeshauptkasse) den Kredit bei der Deutsche Bank AG im Mai 1983 getilgt, und nicht erneuert. Eine Abrechnung der Schuldnerin (Werft oder Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH, Bremehaven) hat es nie gegeben. Eine Begründungm warum § 22 des Werftvertrages nicht erfüllt wurde, böieb aus, außer dass bei Ablieferung des Schiffes 29.12.1978 nicht genügend Geld vorhanden war.

 

Dasselbe gilt für das ursprünglich zu zahlende KG-Geld von DM 10.5 Mill - bzw. DM 10.480.000, das von der Werft/Land Bremen auf Konto Nr. 2333961 Drescher KG bei Deutsche Bank Bremen einzuzahlen war (§ 22 des Werftvertrages vom 29.3.1978). Es fehlt die Feststellung und der Bankbeleg über das tatsächlich eingezahlte Geld, und welcher Betrag für die Bezahlung der Werftrechnung in Höhe von DM 28.987.000 genommen wurde.

 

Sämtliche Schiffsbanken, hauptsächlich die Deutsche Schiffsbeleihungsbank AG und die NORDLB , verwerteten ab  Mai 1983 übrige Schiffe, Grundstücke und Häuser, ohne daß die entstandenen Überzahlungen zurückerstattet wurden. Das selbe betrifft den von der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsgesellschaft durch Tricksereien kassierten Bundeszuschuss, vorfinanziert von der Deutsche Bank AG.

Es fehlt die Klarstellung und Korrektur in den WP-Berichten und Korrektur in den Werft- und Bankabrechnungen.

 

Schiffsbestellungen bei Thyssen Nordseewerke GmbH, Emden, Rickmers-Werft GmbH, Bremerhaven und ein 2tes Schiff bei IHI, Aioi, Japan konnten nicht durchgeführt werden. Der Verkehrsminister hatte seine Zuschußgewährung verweigert, ohne seine Mitwirkung an der Entwendung des Zuschusses bei MS CORINNA DRESCHER zu offenbaren.  Er bestand auf Rückzahlung der DM 3,55 Mill für MS Corinna Drescher in 1982 aus dem Versicherungsgeld für das gesunkene Schiff, von der Eigner-KG und nicht von den Entwendern. Der sog, Bundeszuschßvertrag 12-14.2.1979 war falsch ausgestellt, § 22 des Werftvertrages, der ursprüngliche Gesellschaftsvertrag 2.5.1978 und § 7Abs e) weitere Aufnahme von Krediten, verschwiegen und die von der Deutsche Bank AG am 3.1.1979 vorgelegte Abtretung des Bundeszuschusses verschwiegen. Es stand nicht im Vertrag, dass der Preis des Schiffes DM 28.987.000 Brutto/27.987.000 Netto ohne Vorfinanzierung des Bundeszuschusses zahlbar war und daß die Deutsche Bank die Abtretung des Anspruches zur Auszahlung an die Deutsche Bank per 29.12.1978 zur Tilgung eines Kredites auf Konto Nr. 8263113 anerkannte und die Kreditvaluta durch Kontomanipulation an die Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH zur Finanzierung ihrer KG-Einlage ausgekehrt worden war. Bei Vorhaltungen entwortete das Verkehrsministerium, daß nur mit dem (falschen) Vertrag und sonst garnicht der Bundeszuschuß ausgezahlt werden würde.

Eine Klarstellung erfolgte jedenfalls nicht. Warum § 22 des Werftvertrages vom 29.3.1978 vom Bundesverkehrsministerium nicht oder nicht mehr einbezogen wurde, wurde nicht mitgeteilt.


Den entwendeten Bundeszuss bei MS CORINNA DRESCHER zahlte der verantwortliche Bremer Finanzsenator nicht an die geschädigte Eigner-KG zurück, sondern zahlte er an die Deutsche Bank wegen Inanspruchnahme als Bürge, am 16.7.1982 DM 6.225.000,  angeblich für ein Vergleichsverfahren der Werft, während im Überweisungsträger es sich um die Beteiligungsgesellschaftz Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH, Bremerhaven beim AG in Bremerhaven handelte. Es hieß öffentlich, daß die Werft insolvent reworden war, in der Überweisung steht jedoch die Beteiligungs-GmbH.

 

Es bleibt die Vermutung, dass die Kommanditisten Schichau Unterweser AG Beteiligungs.-GmbH und Winfried Noe als Übernehmer der NORDSEE Frachtschiffahrts-GmbH & Co,.KG, Bremerhaven zusammen mit der Deutsche Bank und dem Bremer Finanzsenator die Entwender des Bundeszuschusses gewesen sind und es deshalb zur Übernahme der Aktiva und Passiva der Schiffahrt Joachim Drescher KG am 23.7.1983 gekommen war. Im Vertrag 23.7.1983 wurden keine Konten mit Geldbeständen übernommen. Die Entwendung blieb unerwähnt,

ebenso die Zahlung von DM 6.225.000,-- am 16.7.1982.

 

Die deutschen Gerichte gucken auf die jahrhundertealten Kreditklauseln der Banken und geben den Banken uneingeschränkte Rechte. Trotzdem bleibt es bei dem Tatbestand der unberechtigten und illegalen Entwendungen gem. §§ 812-822 BGB., und zwar der Kreditvaluta

vom behaupteten Kto 8263113 Deutsche Bank AG und der Kontounterlagen mit Vollmachten, das angeblich der Eigner-KG Schiffahrt Joachim Drescher KG gehört haben sollen. Die Deutsche Bank AG hat sich eine Abtretung der Schiffahrt Joachim Drescher KG vom 26.-29.12.1078 erschlichen und hat im dazugehörenden Kreditvertrag die Kontoempfängerin von 820 580-2 der Werft in Nr. 821 540-2 der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH manipuliert. Die (meibner Meinung nach) ungültig gebliebene Abtretung hat sie dann beim BVM 3 Tage nach Ablieferung zur Einlösung vorgelegt.

 

Es gibt bis heute keine plausible Erklärung der Geldentwender, warum das entwendete Geld nicht zurückgegeben wird. Eine Klage vom 15.11.2015 beim Verwaltungsgericht Hamburg, Akt.Z 7K6300/15 wurde durch Urteil vom 13.02.2018 abgewiesen und hiergegen beim Hamburgisches Oberlandesgericht Hamburg Beschwerde eingelegt (Akt.Z 5So32/18). Ein Urteil gibt es seit dem 23.10.2018.  Aufgrund des neuen Beschlusses, in dem zur Zuständigkeit Stellung genommen wurde,  wurde erneut eine Klage beim Verwaltungsgericht Bremen eingereicht. (s.K. unter Bilanz 1979) Das Akt-Z beträgt dort 2 K 2835/18 Die Verwaltungsgerichte in Hamburg sind auf die jetzt festgestellten Manipulationen und Fälschingen der genannten Kreditverträge noch nicht eingegangen (§ 579 BGB).

 

Auch wurde eine Petition beim Deutschen Bundestag beantragt. (Akte Pet 4-19-07-99999-010062 geändert Pet 2-19-50-7601-010062)

 

Als Folge der Geldentwendungen und Lieferung eines für die Containerfahrt ungeeigneten Schiffes, das vor Untergang ca. 10/12 Maschinenschäden und -reparaturen hatte, beklagt die Reederei den Verlust von insgesamt 6 Schiffen und 6 Schiffsbestellungen, Geldern und Grundvermögen. Lediglich 1 Schiffsneubau (MS RUTH DRESCHER) konnte in Japan am 26.6.1983 fertiggestellt und abgeliefert werden, musste aber wegen des Konkursantrages der Deutsche Schiffsbeleihungs-bank AG am 17. Mai 1983 und den dann gefolgten Kreditkündigungen an die Japanischen Partner übergeben werden.

 

Die Deutsche Bank AG beruft sich auf Verjährung. Andererseits hat sie keine Bankbelege vorgelegt, die den Erhalt des Bundeszuschusses herzeigt. Es muss daher festgestellt werden, dass der Bundesminister für Verkehr nicht mit befreiender Wirking gezahlt hat. Offenbar hat sie aufgrund einer ungültigen Abtretungserklärung eines nicht zustandegekommenen Kredites gezahlt, ohne dass der Reeder hiergegen einschreiten konnte. Auch beim Bundesverkehrsministerium werden die Konten- und Vertragsmanipulationen offensichtlich nicht bekannt gewesen sein.

 

Der Kläger verlangt deshalb die Auszahlung des bislang nicht an ihn gezahlten Bundeszuschusses. Die zuständigen Justizbehörden haben die Entwendungen des Treuhand-KG-Kontos, des angeblich fehlüberwiesenen Bundeszuschusses an die Werft und die Vereinnahmung des sog. Komplementärdarlehens für den Schiffspreis, bei Ablieferung 29.12.1978, nicht verfolgt. Die Feststellung eine Straftat, Entwendung an unbefugte Personen, waren der Justiz in Hamburg (so der damalige Leister der Abt. Wirtschaftskriminalität bei der Polizei in Hamburg, Herrn Kiehn), zu kompliziert. Wann der Zeitpunkt des Bekanntwerdens einer Straftat sein könnte, wurde bis heute nicht bekannt.

 

Die Werft hat von den Wirtschaftsprüfern verlangt, die Vereinnahmung des Zuschusses als Gewinn ihre Fa. NORDSEE Frachtschiffahrts-KG zu verbuchen. Angeblich als Ergebnis einer eingebrachten, aber kostenfrei gebliebenen 6b-Rücklage. Ein Anerkenntnis seitens der Bestellerin und des Reeders wird es nicht geben.

 

Der Bundesminister für Verkehr hat die Mitunterschrift der Ehefrau in einem Vertrag 12.-14.2.1979 die Krediterhöhung zu neuen Bedingungen und Änderung von Kommanditisten verlangt und daran mitgewirkt, den Zuschuss entwenden zu lassen, um dann das Abtretungsverbot zu umgehen.  Ein Abtretungsverbot ist erstaunlicherweise Bestandteil des vom BVM übermittelten Vertrages. Und dennotch hat er die Abtretung ausdrücklich anerkannt, wie Zuschriften an die Deutscher Bank AG belegen. Aber dennoch, war § 22 des Werftvertrages unverändert in Kraft. Der Zuschuss hätte an das Konto Vereins- u. Westbank der Eigner KG überwiesen werden müssern,

ungeachtet wer Abtretungsbegünstigter geworden war.

 

Eine Entwendung sollte nicht verjähren, wenn sie auf solche Weise „konstruiert“ wurde und ein Bürger keinen Schutz erhält. Es ist Geldentwendung durch Staatsbedienstete. Abgesehen davon gibt es viele Gründe für Unterbrechungen einer evtl. Verjährung.

 

Bis heute hat das BVM nicht banküblich belegen können, wie der Geldfluss des Zuschusses vonstatten gegangen war (Belege von Banken). Es ergibt sich lediglich aus einem Schreiben des Bundesverkehrsministers, daß die Bundeskasse Hamburg angewiesen worden war, den gesamten Zuschuß von DM 4.980.000 auf das  Konto DBank 8263113 zu überweisen und daß er ohne Rücksprache der Mainung war, dass das Kreditkonto Nr. 8263113 das Konto der Schiffahrt Joachim Drescher KG war (was ich nachwievor bezweifele, was durch die Korrespondenz zwischen Finanzsenator und Deutsche Bank Bremen und Bremerhaven vor und bei Kontoeröffnung belegt wird)

 

Bei Sicht der Bilanzen, vorgelegt durch die Wischaftsprüfer. fällt auf, dass bei der Korrespondentreederei Joachim Drescher KG DM 8.074,141,15 in 1978 bzw. DM 5.074.141,15 in 1979, Forderungen an die Eignergesellschaft Schiffahrt Joachim Drescher KG angeblich durch "Abtretungen" entstanden seien, während bei der Eignergesellschaft adequate Verbindlichkeiten nicht enthalten sind, sondern Zahlen eines Kreditkontos DM 5.012.569,44  offenbar für Konto Nr. 8263113 nennt.

 

Wenn es Zahlung an die Werft wäre, müßten die Wirtschaftsprüfer viele der erstellten Bilanzen ändern und eine vertragliche Voraussetzung erläutern. Sei des wegen des Werftpreises, oder wegen der KG-Einlage der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH. Es gab und gibt keinen Grund für solche Überzahlung des Werftpreises..

 

Die Deutsche Bank hat beim BVM behauptet, eine Vorfinanzierung des Zuschusses mit einer Abtretung des Anspruches vorgenommen zu haben - also eine falsche Behauptung - demzufolge Entwendung des Zuschusses., denn eine 2te Rate für die Bezahlung des Schiffes wurde in Bremerhaven abgelehnt und ist der Schiffpreis DM 28.987.000 geblieben - und nicht um DM 5,0 Mill angewachsen.  Es konnte nicht erahnt werden, dass die Deutsche Bank das Eigner-KG Kreditgeld an die Tochtergesellschaft der Werft, Schichau-.....GmbH weiterleitet, und sich diese dann als Kommanditistin bei der Eigner-KG beteiligt, um die Auflage der KG-Beschaffung zu erfüllen.

 

Die BAFIN, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bonn hat hierzu am 20.6.2016 mitgeteilt (GZ VBS 3QB 4301-2016/1255 (2016/1071036 Deutsche Bank).... "Zivilrechtlicher Natur"... und "sollten sich Anhaltspunkte für Betrug oder Untreuehandlungen ergeben, greife ich den Vorgang wieder auf" Also eine Überprüfung von Geldvorgängen stelle ich mir anders vor.

 

Aber, es blieb ja nicht nur bei der Entwendung des Bundeszuschusses. Der Preis des Neubaus 2275 am 29.12.1978 war mit DM 28.987.000 Brutto bzw DM 27.987.000 Netto als Festpreis, zahlbar bei Ablieferung, vereinbart. Im Brutto-Preis enthalten war eine Bauaufsichtsgebühr der Reederei Joachim Drescher (TDM 300) und eine Maklerprtovision der Fa.  Komplementärs, Fa. Wilhelm A.N.Hansen (TDM 700). Die Gebühren waren beim BVM angemeldet worden.(siehe Belege)

 

Die Gebühr der Fa. Wilhelm A.N.Hansen (TDM 700) wurde für die Begleichung des Schiffspreises durch Verrechnung verwendet, jedoch fand eine Buchung der Verbindlichkeit der Eignerin Schiffahrt Joachim Drescher KG gegenüber Fa. Wilhelm A.N.Hansen nicht statt, klar ersichtlich aus der Bilanz der Fa. Wilhelm A.N.Hansen per 1979. Auch in 1980 fehlt deren Forderung aus verauslagter Verrechnung. Auch die Kapitaleinwerbungsgebühr der Fa. Drescher Verwaltungs- u. Beteiligungs-GmbH DM 1.865.000, die zum Anschaffungswert des Schiffes von DM 31.962.000 führen, wurde von BVM Bundesminister für Verkehr in seinem Vertrag vom 12.-14.2.1979 weggelassen. Die gesamte Forderung des Korrespondentreeders, Reederei Joachim Drescher, Hamburg, wurde abseits gelassen und nicht in der Bilanz der Schiffseignergesellschaft Schiffahrt Joachim Drescher KG eingebunden. Siehe Bilanzen.

 

Beide Schiffe mußten bezahlt werden mit zusammen DM 40.187.000,  MS CATHRIN (DM 11.200.000)  und MS CORINNA DRESCHER (DM 28.987.000) und kamen als Nebenkosten die Gebühren der Drescher Beteiligungs- und Verwaltungs GMBH (DM 2.450.000) hinzu. Im Preis enthalten waren die Makler- u. Bauaufsichtsgebühren von TDM 700 + TDM 300, zahlbar von der Werft. Die Bestellung des Neubaus 2273 erfolgte nach § 22 des Werftvertrages unter dem Vorbehalt und der Verpflichtung des Landes Bremen, für die Beschaffung von KG-Kapital (TDM 10.500), eines Komplementärdarlehenss (TDM 2.000), eines Bundeszuschusses (TDM 5.000)  zu sorgen, und der Reeder sollte MS CATHRIN (TDM 11.200), eigene Darlehen TDM 2.000 und die Darlehenszusage eines Bankenkonsortiums der Deutsche Schiffsbank AG (TDM 14.000) einbringen.  Nach § 22 des Weftvertrages vom 29.3.1978 war die Finanzierung und waren die zu gebenden Bürgschaften des Landes Bremen klar geregelt worden.

 

Bei nicht Erfüllung der o.g. Vorbehalte bestand das Recht, von der Bestellung und den dazugehörigen Verträgen zurückzutreten. Die Verpflichtungen der Werft und des Landes Bremen verlängerten suich bis und nach Ablieferung, mindestens uin der Laufzeit des Gesellschaftsvertrages für die KG-Beteiligungen.

 

Zur Erfüllung der Vorbehalte nach § 22 des Werftvertrages vom 29.3.1978 waren Nachweise seitens des Landes Bremen und des Verkehrsministers zu erfüllen.

 

Das Land Bremen erließ unzureichende Bürgschaften 92-74-100/52 L 29.12.78 TDM 6.000 anstelle TDM 10.500, 92-74-100/55 L 29.12.78 TDM 2.000, 92-74-100/53 L 29.12.78 TDM 5.000, 92-74-100/14L TDM 2.000, 92-74-100/20L TDM 1.000,  insgesamt also 5x., um die Auflagen des § 22 Werftvertrages zu erfüllen.

 

Die Prüfung, ob die weiteren Kommanditisten (über die Bürgschaft 92-74-100/52L vom 29.12.1978 DM 6.000.000 hinausgehend) ihre Einlage auf das Konto Nr. 2333961 geleistet hatten, konnte nicht stattfindenm, da dfie Deutsche Bank Geld und Kontounterlegen an den Finanzsenator Brememn gegeben hatte.

 

Es wurde seitens des Landes Bremen nicht nur die Bürgschaft für das aufzunehmende KG-Kapital gekürzt, sondern auch das Treuhand-Einzahlungskonto bei der Deutsche Bank AG Bremen entwendet. Da der Preis am 29.12.1978 zu bezahlen,  mußte auch das sog. Komplementärdarlehen für den Preis verwendet  werden, um die Ablieferung des Schiffes zu ermöglichen. Nur geschah dies offenbar durch nachträglich manipulierte Verträge, in denen das Konto der Werft Nr. 820 540-2 manipuliert und geändert wurde in das Konto 821 540-2 das der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH gehört hatte.

 

Umso unverständlicher ist die Überweisung des Landes Bremen vom 17.7.1982 DM 6,3 Mill zur Tilgung eines Kredites zur Finanzierung der Deutsche Bank AG, für was? Bei Ablieferung des MS CORINNA DRESCHER wurde die Verpfändung der KG-Anteile von DM 6.000.000 der Schichau-Unterweser AG Beteiligungsges.mbH vorgelegt und mußte davon ausgegangen werden, dass dieser Betrag für KG-Beteiligung auf das Konto 2333961 Dbamnk Bremen eingezahlt wurde und von dort für die Bezahlung des Schiffes verwendet wurde.  Zur Verpflichtung, DM 10.5Mill KG-Anteile für die Erstzeichnerin Schichau-Unterweser AG beizubringen, fehlten DM 4,5 Mill.

 

Diese Bürgschaften und deren Kredite wurden offensichtlich teilweise zweckentfremdet, wenn auf die Kürzungen der erforderlichen Bürgschaften geguckt wird.

 

Der Regulierungs-Anspruch wegen fehlender Bürgschaften und Geldmittel wurden fristgericht angemeldet.

 

Die HANSA International Maritime Journal hat in früherer Ausgabe falsche Behauptungen veröffentlicht, das gesunkene Schiff ELMA  TRES ex Neubau 2273 sei unterversichert gewesen, also eine Verleumdung, offenbar im Auftrag der Geldentwender. Nein, das Schiff war mit zu hohen Krediten belastet, weil der Bundeszuschuss und das sog. Komplementärdarlehen mit insgesamt DM 7,0 Mill entwendet worden sind, und hiermit die Hypothekenkredite von der Eigner-KG nicht ermäßigt werden konnten, sondern im Gegenteil noch erhöht werden mußten,  und ja auch noch höhere Zinsen verdient und bezahlt werden mussten.

 

Der Finanzsenator Bremen verhandelte selbst und direkt die Gesamt-Krediterhöhung mit der Deutsche Schiffsbank AG, Hamburg um weitere DM 2.0 Mill, mit Landesbürgschaft,  die für den Neubai 2273 dann insgesamt DM 20.0 Mill betrugen (so viel wie vergleichbare Schiffe in Japan kosteten). Im Sept. 1979 entstand eine Überfinanzierung für MS CORINNA DRESCHER von DM 36.500.000, davon über den Schiffspreis DM 27.987.000 hinausgehend von DM 8.513.000.

 

Auch weitere Gelder wurden entwendet, wie z.B. die Maklergebühr der Fa. Wilhelm A.N. Hansen, wie dargelegt. Während TDM 700 Maklerkommission mit dem Kaufpreis verrechnet wurden, und die Fa. Wilhelm A.N.Hansen auf Zahlung zu einem späteren Zeitpunkt vertröstet wurde, reichten SCHACKOW & PARTNER für die Schichau-Unterweser eine Forderung aus Kreditgewährung aus früheren Jahren beim Amtsgericht Hamburg in Höhe von DM 1.022.872,24 per 1.1.1983 zuzügl. 6% Zinsen p.a. = DM 61.372,33 ein und beauftragten den Gerichtsvollzieher DM 1.168.638,29 per 15.5.1985 einzutreiben, und zwar ohne die Zahlungsverpflichtung der Schichau-Unterweser AG aus Kontrahierung des Neubaus 2273 abzuziehen bzw. zu verrechnen. und ohne die Vereinnahmungen, wie beschrieben, zu erwähnen.

 

Geld für ein Ersatzschiff war 1982 nicht vorhanden, da sich die Geldentwender weigerten, entwendetes Geld zurückzugeben, und auch der Bundesminister für Verkehr sich weigerten, für Auszahlung mit sog. befreiender Wirkung zu sorgen. Im Gegenteil, der Bundesminister für Verkehr zog DM 3.55Mill aus der Versicherungserstattung von dem Versicherungsmakler (Inkassostelle) ein, auch wenn dies für einen vom Zuschussempfänger nicht erhaltenen Zuschuss belastete. Der Versicherungsmakler Leonhardt & Blumberg mußte auszahlen, was im Seeschiffsregister an Hypotheken eingetragen war.

 

Die Schichau-Unterweser, geändert in Schichau-Seebeckwerft AG offenbarte erst mit Schreiben 27.11.1991 an die Deutsche Bank AG, (Siehe als PDF-File beigefügtes Schreiben), daß sie die vermißten Geldbeträge von TDM 2.000 und TDM 5.000 am 29.12.1978 erhalten hätte, und zwar über ihr Konto Nr. 8215402 und nannte die Zahlungen als "an die Werft" geleistet. Jedoch entsprasch dies ja nicht der Wahrheit und täusche damit das Amtsgericht Frankfurt a.M. im Verfahren 30 C 1414/01-25 Schiffahrt Joachim Drescher KG ./. Deutsche Bank AG, denn wie bereits festgestellt, gehörte das Konto der Schichau-Unterweser AG Beteiligungs-GMBH. Die Anwälte der Deutsche Bank haben aber eindeutig getäuscht und vom konto der Werft geschrieben!

 

Also kurz gesagt: Deutsche Bank AG und Bremer Finanzsenator haben eine Überfinanzierung verabredet und vorgenommen, mit Entwendung des Bundeszuschusses, um damit das Schiff plus eine KG-Beteiligung zu finanzieren. Die Verpflichtung, eine KG-Beteiligung und einen Bundeszuschuss beizubringen, zahlbar an die Eigner-KG, oblag nach § 22 des Werftvertrages eindeutig bei der Werft und dem Land Bremen.

 

Die Behauptung, sie hätte eine Vorfinanzierung des Bundesuzuschusses von der Deutsche Bank erhalten, der ja DM 4.980.000 betrug, war damit also nicht belegt.  Denn diesbezüglicher Kredivertrag war ja mit der Eigner-KG Schiffahrt Joachim Drescher KG entworfen, mit dazugehöriger Abtretung, jedoch hatte die Eigner-KG den Kredit verworfen und Zahlung durch die Deutsche-Schiffsbank AG veranlasst. Und die Eigner-KG hat sich mit Sicherheit nicht als Kommanditistin über die Schichau...GmbH an ihrer eigenen Gesellschaft beteiligt.

 

Die Wirtschaftsprüfer müssen also erneut aktiv werden und korrigieren.

 

Wenn die Bank und die Werft dennoch die Überweisung der Kreditvaluta zu Lasten der Eigner-KG vorgenommen hatten, ohne Kenntnis des Reeders, fehlt auch die Aufklärung, wie die Überweisung zu verbuchen ist (anstelle eine grundlose und behauptete Gewinnbeteiligung der NORDSEE Frachtschiffahrts KG,  Bremerhaven, die lediglich mit DM 20.000 als Kommanditistin beteiligt war und später von dem Sohn des Werftchefs übernommen wurde.

 

Auch eine fehlende Zinsabrechnung bis zum Auszahlungstag 14.9.1979 mit Bankauszügen eines Kreditkontos 8263113, von dem das BVM behauptet, den Bundeszuschuß gezahlt zu haben, wurden nicht belegt und passen auch nicht zum abgewickelten Schiffspreis des Neubaus 2273 und auch nicht der Summe des Bewilligungsbescheides. Der Bewilligungsbescheid lautet über insgesamt DM 4.980.000.

 

Hätte die Eignerreederei das Geld über ihr Geschäftskonto bei der Vereins- u. Westbank AG Hamburg oder sogar auf ein neues Konto bei der Deutsche Bank AG erhalten, hätte der Geldeingangsbeleg erhalten und verbucht worden sein müssen.  Ein solcher Beleg wurde aber nicht erhalten und hat das BVM bis heute nicht den Beweis einer befreienden Zahlung erbracht. Weder die Korrespondentreederei noch die Schiffseigentümerin hat das Geld zu ihrer Verfügung erhalten.  Es fehlt der Verwendungsgrund des behaupteten Kredites. Nach Kenntnis der Reederei gab es keinen plausiblen Grund für die Durchführung des Kredites. Der Preis des Schiffes kann nicht der Grund sein. Wie bereits erwähnt, kam der Kredit und die Abtretung , wie vom Bundesverkehrsminister angenommen, nicht zustande und gab es keine Kontounterlagen (mit Vollmachtenpersonen)  und auch keine Auszüge ab Beginn bis zum Ende des Kontos. Wenn der Kredit dennoch durchgeführt wurde, kann dies nur dadurch geschehen sein, dass der Finanzsenator Bremen ausdrücklich Bürgschasft gegeben hatte, auch wenn der Bundesverkehrsminister eine Ablehnung zur Abtretung geben würde. Kurz gesagt: die Bürgschaft wurde auch für illegale Kreditgewährung gegeben. Außerdem widersprach sie § 22 des Werftvertrages vom 29.3.1978 und § 7 Abs e des Gesellschaftsvertrages.

 

 

Die Übernahmevereinbarung vom 23.7.1982 zwischen dem Komplementär Joachim Drescher und den Kommanditisten der Schiffahrt Joachim Drescher KG- siehe in der Bilanz 1981 (am Ende) - wurde von SCHACKOW & PARTNER in Bremen als Anwalt übermittelt und von dem Anwalt des Komplementärs in Hamburg geprüft. Jedoch hat der Erhalt einer Abrechnung der Deutsche Bank AG, zusammen mit dem Schreiben der Schichau-Seebeckwerft AG 27.11.1991 eindeutig ergeben, dass die Valute des Kredites für die Vorfinanzierung des  Bundeszuschusses nicht an die Werft (mit Konto Nr. 820 540-2) sondern an die Beteiligungs-GmbH (mit Nr. 821 540-2) als Kommanditistin gezahlt wurde und deshalb der Bundeszuschuss zu Unrecht nicht an die Eigner-KG gezahlt wurde. Abgesehen davon fehlt bis heute der Nachweis, wer über das Konto Nr. 8263113 verfügen durfte und hat.

 

Wenn es richtig wäre, dass die Deutsche Bank trotz Bezahlung des Schiffes am 29.12.1978 durch das Bankenkonsortium Deutsche Schiffsbank AG mit DM 28.987.000, zusätzlich zu Lasten der Eigner-KG nochmals DM 5.000.000 an die Werft gezahlt hat, und deshalb die verworfene Abtretung zum Einsatz nach Ablieferung des Schiffes kam. wäre zu klären, was mit der Kreditvaluta zu Lasten der

Eigner-KG geschehen ist? Wollte die Werft einen neuen höheren Preis erzwingen? Oder ihre KG-Beteiligung mit "Drescher"-Geld

bezahlen? Schichau Unterweser AG Beteiligungsges.MBH wurde mit einer gesamten KG-Einlage von DM 8.250.000 im Hamdelsregister eingetragen.

 

Und wie begründet das Land Bremen eine zweckentfremdende Überweisung am 16.7.1982 von DM 6.225.000 an das Amtsgericht

Bremerhaven für ein Vergleichsverfahren, das die Schichau-Unterweser AG Beteiligungs-GMBH beim AG Bremerhaven durchführte?

Bei der Schiffahrt Joachim Drescher KG fehlt die Kündigung der Kommanditisten zum Gesellschaftsvertrag vom 2.5.1978  bis heute.

 

Die sog. Vergleichsvereinbarung 23.7.1983 war also falsch und enthielt die genannten Geldentwendungen nicht.  Weder das BVM, noch das Land Bremen waren Vertragsbeteiligte der Vergleichsvereinbarung. Es fehlt auch die Drescher Verwaltungs- & Beteiligungs GmbH, Hamburg

Es gibt und gab also Korrekturbedarf.

 

Seit dem 23.10.2018 gibt es einen umfassenden Beschluss des Hamburgisches Oberlandesgericht, Hamburg und seit 10.11.2018 gibt es eine erneute Klage beim Verwaltumngsgericht Bremen. (s.K. unter Bilanz 1979). Weghen § 579 BGB ist die Frage der Ungültigkeit der Beschlüsse zu prüfen.

 

Bis zur Klärung der Entwendung geschah folgendes:

 

Joachim Drescher als Eigentümer der liquidierenden Reederei hat seine Aktivitäten auf seine international tätige Maklerei Wilhelm A.N.Hansen & Co.Ltd mit internationaler Registrierung verlagert. In Wedel übt er beratende Tätigkeit aus.

 

 

gez. Joachim Drescher

www.wilhansen.com

 

 

 

Kontakt                      www.wilhansen.com

 

 

 

Joachim Drescher              +49-4103-704 99 27 (fone)

                                                    +49-1577-47 42 133 (mobile)

                                                    +49-3222-40 96 989 (el.fax)

 

 

      

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                                                    wilhansen.joachim.drescher@gmail.com (2nd email)

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